Mittelformverfahren

Bei diesem Formverfahren wird eine kastenlose Mittelform in eine kastengebundene Form eingebettet, wodurch man zwei Formetagen erhält. Die Mittelform aus tongebundenem Formsand muss hoch verdichtet und fest genug sein, um dem Druck des flüssigen Metalls genug Widerstand entgegen zu setzen.

Die Mittelformen werden nach einem speziellen, computergesteuerten Schiess-Press-Verfahren hergestellt, durch das gewährleistet wird, dass die gesamte Mittelform eine gleichmäßige Formsanddichte von 1,5 bis 1,6 g/cm³ erhält.

Vorteile des Verfahrens:
- die Anzahl der Gusstücke pro Form wird mindestens verdoppelt
- der Anteil des Kreislaufmaterials wird wesentlich reduziert
- es wird der gleiche Formsand wie in anderen Formlinien verwendet,
   dadurch entfallen Probleme bei der Aufbereitung