SEIATSU-Luftstrom-Press-Formverfahren

HWS setzt seit 1983 zur Verdichtung tongebundener Formsande ausschließlich das SEIATSU-Luftstrom-Press-Formverfahren ein.

Verfahrensmerkmale:
Der lose aufgeschüttete Formsand wird durch einen Luftstrom und anschliessendes Pressen verdichtet. Die Verdichtungsluft durchströmt den Formsand vom Formrücken in Richtung Modell und entweicht durch Düsen in der Modellplatte. Der Sand fließt mit dem Luftstrom in die tieferen Modellregionen und erreicht in den modellnahen Schichten die höchste Vorverdichtung.

Ihre endgültige Festigkeit erhält die Form durch Nachpressen mit einer festen oder elastischen Pressplatte, einem Wasserkissen oder einer Vielstempelpresse. Die Höhe des Pressdrucks lässt sich ebenso regulieren wie der Druck und die Dauer des Luftstroms. Dadurch kann für jeden Anwendungsfall die optimale Formfestigkeit erreicht werden.

Vorteile:
- hohe und gleichmäßige Verdichtung im gesamten Sandpaket
- Ausformung komplizierter Modellkonturen und extremer Ballen möglich
- Reduzierung der Formschräge
- Verringerung der Modellabstände von der Formkastenwand und untereinander
- Verringerung der Putzkosten durch Guss mit minimiertem Gussgrad und hervorragender Oberfläche
- SEIATSU = leises Formen, umweltfreundlich und erschütterungsfrei mit einem Lärmpegel unter 85 dB(A).